Newsletter #1 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde & Kollegen,
Liebe „Follower“,

Das neue Jahr hat stürmisch begonnen, mit Venezuela, Grönland und Iran, aber diese unsäglichen Verwerfungen der internationalen Ordnung zu kommentieren, ist nicht die Aufgabe dieses Newsletters.

Ich hoffe, für Sie persönlich hat das Jahr angenehm begonnen! Zumindest gab es ja in ganz Europa einen „richtigen Winter“ mit viel Schnee-Glitzer, Sonne und Ski für viele!

Ich selbst habe mich, wie angekündigt, zum Fasten, Meditieren und Schreiben in eine spartanische Umgebung nach Indien zurückgezogen, was ich zu Jahresbeginn gerne mache:

Ein Monat ohne Makeup, nur mit Kamm, Pulver für Zähne, Reis, Wasser und nicht viel mehr, das tut einfach gut, um einmal darüber nachzudenken, was „der Westen“ so ist und tut…

Und auch, um etwas Distanz zu meinem „Prozess“ zu gewinnen, nach dem Stress der Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesarbeitsgericht (vor allem natürlich für meine Anwälte!) in den letzten Wochen vor Weihnachten (juristische Details finden Sie hier, https://westendverlag.de/comment/detail/019bc1397b8272db9b1dd8f45ec9a9f1 ) :

8.000 Kilometer von Erfurt entfernt, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus und auch die Uhren ticken in Indien anders. Im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland derzeit wirkt das Land entspannt, das Straßenbild ist jung und dynamisch, die Leute lächeln und es schwebt keine Katastrophe am Horizont. Die India Times scheint in weiten Teilen sachlicher als viele der deutschen Leitmedien.

In meinem Video zu Neujahr (https://youtu.be/bIysFFBdks0) habe ich Sie bereits über meine Projekte und Jahresplanung 2026 informiert und tatsächlich gehen die Dinge voran:

Wir sind intensiv mit dem Aufbau der European Transcontinental Initiative (ETI) (https://www.european-transcontinental-initiative.org) beschäftigt.

  • Die ETI-Webseite ist gerade in Überarbeitung und wird hoffentlich bald schon unser Mission Statement, unser Team und unsere Projekte übersichtlich zeigen.

  • Die 9 Videos der einzelnen Personen, die bei ETI nunmehr lose und unabhängig (sic!) miteinander kooperieren und ihre jeweiligen Projekte, die wir Ende November 2025 auf der Jahrestagung der Anwälte für Aufklärung (AFA) (https://afaev.de/6-buergerforum-europa-neu-denken/) in Rüsselsheim vorstellen konnten, sind inzwischen als Videos verfügbar, zum Beispiel hier: (https://www.youtube.com/watch?v=4eOC21TYXhg ).

  • Zu der Idee eines Europäisch-Russischen Jugendwerks (ERJW), analog zum Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW), habe ich bereits viele Zuschriften und Kooperationsangebote erhalten: Allen, die mir geschrieben haben, sei hier herzlich gedankt! Sie erhalten in Kürze dazu eine E-Mail mit der Bitte um Zustimmung für die Aufnahme in eine interne Liste aller Interessenten für eine spätere Kontaktaufnahme. Wir werden versuchen, einen gemeinsamen Zoom-Termin für ein erstes Kennenlernen und eine erste Besprechung zu organisieren, voraussichtlich aber erst in Q2/2026. Wichtig ist, dass diese „politische Idee“ - mehr ist es zurzeit nicht - z.B. mit dem Deutsch-Russischen Forum, der Eurasien-Gesellschaft und anderen Institutionen oder Organisatoren, die schon lange und sehr gut um deutschen Jugendaustausch mit Russland bemüht sind, koordiniert und partnerschaftlich abgestimmt wird!

  • Im Juni 2026 werden Hauke Ritz und ich laut Vorstandsbeschluss schon von 2025 unsere bisherige gemeinnützige Vereinsstruktur, das European Democracy Lab EDL (www.eudemlab.org), die unsere Arbeit die letzten zehn Jahre seit 2026 getragen und die uns die Aufnahmen für das European Citizens Radio (https://open.spotify.com/show/3R7PajI7F2pO7nsuqUQdoh) erlaubt hat, in die European Transatlantic Initiative (ETI) überführen, damit alles in einer Hand ist. Einen Teil der Spenden, die uns auf dem Konto des EDL erreicht haben, gedenken wir – dies zu Ihrer Information und für die Transparenz! - im Sinne der Vereinssatzung für Ausgaben zu verwenden, die für diese Transition notwendig sind, z.B. die Neugestaltung der ETI-Webseite oder Markenrechte. Wir hoffen sehr, dass es uns gelingt, aus der Vereinsstruktur perspektivisch eine Stiftung zu machen – und suchen dafür immer noch einen oder mehrere interessierte Stifter oder Mäzene!

  • Die erste Europa-BRICS-Konferenz der internationalen kritischen Community, die artikuliert, dass Europa aus dem „atlantizistischen Rahmen“ herausfinden und im Moment des Übergangs von der Pax Americana zu einer multipolaren Welt den Dialog mit den BRICSE-Staaten und dem globalen Süden aufnehmen muss, ist bereits in Planung, und zwar in Kooperation mit der türkischen Medienplattform Harici (https://harici.com.tr/en/) : Sie wird vom 25.-27. September 2026 im wunderschönen Istanbul stattfinden, das als Stadt eine lange Geschichte der Verbindung zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident hat. Wir haben die Konferenz East-West Forum (EWF) (www.east-west-forum.org) getauft und hoffen, dass das EWF künftig jährlich jeweils am dritten Wochenende im September stattfinden kann – und schon möglichst bald der Münchener Sicherheitskonferenz den Rang abläuft. ;-)
    Die Konferenz wird am 25. September mit einem Themen-Ball „Orient meets Okzident“ beginnen, denn Kultur & Spaß müssen sein, vor allem in grimmigen Zeiten…

  • Das erste ETI-Buch ist in Planung für die Buchmesse in Frankfurt (Main) im Oktober 2026. Der Arbeitstitel ist Europa jenseits der EU: Welche Rolle für Europa im 21. Jahrhundert? Freuen Sie sich auf eine spannende Publikation! Denn dass Europa anders werden muss, die Rückkehr zum Nationalstaat aber auch keine Lösung ist, macht das Nachdenken über das, was in Europa kommen soll, dringender denn je…

  • In eigener Sache: Falls Sie zufällig einen pfiffigen Jugendlichen (m/w) kennen, der sich für die Arbeit von Hauke und mir mit Blick auf ETI interessiert und der uns gegen eine – leider nur geringfügige – Aufwandsentschädigung mit dem Aufbau von ETI-Social-Media-Kanälen helfen und diese dann dauerhaft „bespielen“ könnte (z.B. mit „Reels“ aus unserem umfangreichen Content für X, Linkedin, Insta, FB, TikTok etc.): Wir wären sehr angetan, Hinweise zu erhalten …

Auch mein Schreib-Retreat war recht erfolgreich. Ich bin sehr zufrieden, dass einige kleinere Publikationsprojekte abgeschlossen werden konnten, bevor das Jahr wieder zu rasen beginnt. Dass 2026 ein besonders anstrengendes Jahr werden könnte, angesichts der weltweit angespannten Situation und den vielfältigen politischen Imponderabilien, spüren, denke ich, viele…

Sogar der Papst hat eine solche Fahne bekommen. Ob er wohl auch einen Text für das Buch verfasst? Ich weiß es nicht…

  • Schließlich hat sich mein geliebter Hausverlag, der Westendverlag (https://westendverlag.de/) kurzfristig entschlossen, spontan einen Sammelband zum Thema „Deutschland neutral“ herauszugeben. Dafür habe auch ich einen 14-seitigen Beitrag verfasst. Allerdings argumentiere ich darin, dass es nicht reicht, wenn Deutschland neutral würde (und dass das alleine auch gar nicht ginge!), sondern dass ganz Europa neutral werden muss! Das Buch soll im Februar 2026 noch erscheinen. Der Erlös soll den Schweizer Jacques Baud unterstützen, der im Dezember 2026 auf die EU-Sanktionsliste geraten ist. Mehr Infos zu dieser unsäglichen Tatsache finden Sie hier: https://youtu.be/mAiBwhYLZVQ

  • Dem Freund einer Schweizer Freundin, Herrn Torsten Reuter, der einen wunderbaren Dialog („Der Käfig“) geschrieben hat, habe ich unbekannterweise ein Vorwort spendiert: Ich freue mich sehr über dieses köstliche Büchlein, das bald auf dem Markt erscheinen sollte …

  • Ebenfalls ein Vorwort habe ich für meinen Freund Stefan Wachner geschrieben, der ein ebenso witziges wie originelles „Rettungsprogramm“ für Deutschland geschrieben hat, mit gleich 14 „Reformpaketen“, wie man Deutschland von Grund auf „sanieren“ könnte. Vom Bildungs- über das Rentensystem bis hin zur Agrarpolitik oder dem Gesundheitssystem ist alles dabei… Auch dieses Buch dürfte Mitte Februar bereits auf dem Markt und im Buchhandel erhältlich sein: Schauen Sie hinein, wenn Sie sich, wie viele, Sorgen um Deutschland machen…

  • Gleichzeitig haben die ersten Zeilen meines nächsten Buches „Warum Europa eine Republik werden muss. Zehn Jahre Europäische Republik: Von der Utopie in die Realität?“ den Weg auf’s Papier (oder besser in den Laptop) gefunden: Ende Mai schon soll das Buch erscheinen, in dem ich noch mal auf meine Idee von 2016 rekurriere, wie man Europa jenseits der EU einmal ganz anders denken könnte … Denn die Debatte darüber, was aus Europa werden soll, nimmt ja beträchtlich an Fahrt auf!

Der Retreat hat also seinen Zweck voll erfüllt … :-)


Zum Schluss noch meine Highlights für den kommenden Februar:

Am 14. Februar 2026 bin ich in München auf der Friedensdemonstration am Odeonsplatz anlässlich der Münchener Sicherheitskonferenz (MSC): Um 13 Uhr geht es los! Kommt zahlreich! Ich würde mich sehr freuen, viele Münchener Bekannte wiederzusehen!

Am 18. Februar 2026 habe ich dann in Köln ein Gespräch mit Ben Unscripted (https://www.youtube.com/@ben_ungeskriptet) einem der erfolgreichsten Podcaster derzeit, der inzwischen ein Millionenpublikum aufruft! Ich freue mich schon sehr!

Gleichzeitig werde ich in Köln bei einer deutsch-türkischen Freundin ein erstes Video auf Deutsch/Türkisch über mein Zeitenwenden-Buch machen, das - wie ich schon im letzten Newsletter von 2025 (#11/2025) angekündigt habe – zu meiner großen Freude ins Türkische übersetzt wurde. Dort habe ich bereits die vielen Interviews auf Türkisch verlinkt, die ich im Dezember 2025 anlässlich des Book-Launches in Istanbul gemacht habe. Ich hoffe sehr, dass das deutsch-türkische Video dazu beiträgt, eine Diskussion mit der türkischen Community in Deutschland über die Zukunft Europas zu befördern, an der auch die Türkei interessiert ist!

Apropos: Eine russische Übersetzung ist auch in Arbeit: Ich werde sie im April 2026 auf der Buchmesse in Moskau vorstellen!


Last, but not least, werde ich am 27. Februar 2026 in einer (öffentlichen) Anhörung des Hessischen Landtags zu den Corona-Maßnahmen sein: Wer in der Nähe von Wiesbaden wohnt, mag ggf. vorbeischauen! Das Thema, zu dem ich als Expertin gebeten wurde, es zu behandeln, lautet, ob die Corona-Maßnahmen aus politikwissenschaftlicher Sicht legitim gewesen sind. Meinen Vortrag werde ich nach der Anhörung auf meiner Webseite veröffentlichen.

Mir wurde also, wie Sie sehen, auch ohne E-Mails und soziale Medien oder YouTube-Videos nicht langweilig :-)

Zum Schluss noch ein herzliches und großes Dankeschön für das für meine Prozesskosten bisher gespendete Geld: Die fünfstellige Marke ist geknackt! Ich bin gerührt von der für mich wichtigen Unterstützung, denn alleine ist diese Anstrengung auf höchstrichterlicher Ebene für einen Prozess, der inzwischen fast Symbolcharakter angenommen hat, nicht zu stemmen, zumal, wenn ich noch das Verfassungsgericht anrufen muss, sollte das BAG keine Revision zulassen:
Die IBAN von NEMOME e.V., dem Treuhandkonto, ist, zur Erinnerung, die: DE53 6725 0020 0009 2949 53. Inzwischen hat die Universität Bonn auch ihre Replik auf unsere Nichtzulassungsbeschwerde-Begründung abgegeben. Es sollte also nicht mehr allzu lange dauern, bis das Bundesarbeitsgericht sich zu meinem Fall äußert. Ich bin sehr gespannt …

In diesem Sinne,

Bleiben Sie mir gewogen!

Herzlich

Ihre Ulrike Guérot

Ulrike Guérot • c/o Westend Verlag GmbH, Waldstraße 12a, 63263 Neu-Isenburg, Deutschland

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